Erstes Resümee

Hallo liebe Leser,

nun ist es ja doch schon ein Weilchen her und ich möchte gerne über unsere Taten und Erfahrungen berichten, die uns widerfahren sind, beim Einkauf ohne Plastik. Unsere Recherchen haben uns in verschiedenste Orte und Möglichkeiten gebracht, neue Wege einzukaufen und alte zu überdenken. So auch die Preisgestaltung verschiedenster Einzelhändler kennenzulernen. Einzukaufen wo es teuer ist, um diesen Weg des Handels zu unterstützen, oder den Einkauf in manchen Geschäften einfach zu boykottieren um ein, zugegebener Maßen kleines Zeichen zu setzen: SO NICHT, zumindest mit uns nicht.

Ein Gespräch an der Feinkost in einem großen Supermarkt, der sich angeblich den Kopf über die Verpackung zerbricht: „Ich hätte gerne 180g Gouda im Ganzen“ Verkäuferin:“ Da stellen sie mich aber jetzt vor eine Aufgabe“….sie schneidet……wiegt……“bin ich gut?“ sie schaffte es mit 182g. Wir beide müssen herzhaft lachen……

Am Verpackungsmarkt selbst bewegt sich auch einiges, so haben wir eine Verpackung eines Nudelherstellers in Österreich gefunden, der seine neuesten Verpackungen aus Papier herstellt, MOMENT das gehört belohnt und nicht verschwiegen, WOLF heißt die Firma ;-). Leider gibt es sie (die neue Verpackung) nicht überall und auch nicht das gesamte Angebot, aber das können wir ja mit unserem Einkaufsverhalten ändern. Weiters gibt es Netze aus Baumwolle, die das Obst zusammenhalten, Graspapiertassen, auf denen Gemüse lagert, altbekannt: Glasflaschen für Milch, aber auch Joghurt, Sauerrahm und Topfen. Selbst die Schüttware, wie Reis, Nudeln, Nüsse, Kräuter und vieles mehr, gibt es offen, um es in eigene Behälter zu füllen und zwar bei Lunzers Maßgreißlerei in Wien. Apropos eigene Behälter: Ich habe da ein paar mal zusammengefasst und werde noch mehr einbringen, aber das testen dauert halt: Mein Test.

Es gibt Reis aus Österreich, den ich besucht habe. Er ist aus Gerasdorf und nennt sich „Österreis“. Man findet ihn in einem kleinen Geschäft, welches Sat-Anlagen verkauft, das der Ladentisch für diese österreichische Kleinproduktion ist und ich hoffe mit meinem Einkauf hier einen Schritt in die richtige Richtung zu setzen, um die Transportwege so klein wie möglich zu halten. Für alle, die weiter weg sind….man kann auf seiner Homepage den Reis vorbestellen und liefern lassen, oder dann abholen wenn er fertig ist, denn er ist meist ausverkauft, bevor er geerntet ist.

So ich beschäftige mich jetzt wieder mit meiner Einkaufsliste, bis bald

euer Christian

Weg mit dem Dreck!

Liebe Leser, meine Liebste und ich haben am Wochenende beschlossen, so weit wie möglich auf Verpackungsmüll zu verzichten. Das bedeutet nicht, das wir unsere Verpackungen bei dem Einzelhändler lassen, sondern sie selber von zu Hause mitnehmen.

Ich weiß nicht genau was es war, was uns zu diesem Entschluss gebracht hat, die Berichte über weltweiten Sammlungen von Kunststoffen aus der „modernen“ Welt, die sich im Ozean wiederfinden, Tiere sterben lassen und richtige Katastrophen heraufbeschwören, oder unsere Mülltonne die alle 6 Wochen geleert wird und bis zum Deckel voll ist (wir sind ein 4-5 Personenhaushalt plus zwei Vierbeiner). Vielleicht aber war es auch das Ergebnis einer österreichischen Wissenschaftlerin, welche herausgefunden hat, das sich doch einiges an Plastikteilchen in unserem Stuhl wiederfindet. Da erinnerte ich mich an meinen Blogeintrag über die Köchin, welche nicht auf ihre Holzkochlöffel verzichten wollte und das ist auch einer der Antworten die die Wissenschaftlerin gegeben hat auf die Frage woher der Kunststoff stammt, Kunststoffbretter, die gar nicht so hygienisch sind und Kochlöffeln die kleine Teile verlieren während des Kochens und vieles mehr.

Also ran an die Tasten und Alternativen gesucht. Da wir sehr aufwendig kochen, ist es gar nicht so einfach unsere Zutaten im offenen Zustand zu finden. Wenn man sich in vielen Geschäften umsieht, sieht man Plastik überall, vom Sackerl fürs Obst und Gemüse bis zu den in Folien verschweißten Lebensmittel. Aber selbst wenn man mit seinem  unverpackten Gemüse zur Kassa wandert, welches nicht in einem Plastiksack zusammengefasst ist, bekommt man einen schiefen Blick von der Kassiererin. Jedoch in einem anderen Lebensmittelgeschäft ist man wiederum darauf vorbereitet, so scheint es, weil es eine Selbstverständlichkeit ist, wenn man sein eigenes Geschirr für den Käse mitbringt. Ach ja, falls ich es noch nicht erwähnt habe, wir sind Vegetarier auf dem Weg zu Veganern, wenn wir alle Inhaltsstoffe die wir brauchen durch rein pflanzliche Lebensmittel decken und auf den Käse, welcher wegen seiner unwiderstehlich säurebildender Art schon stark reduziert ist auf unserem Menüplan, verzichten können.

Jetzt kommt noch leicht behindernd dazu, dass wir am Land leben, komisch oder? Wo doch genau dort das Gemüse wächst, denkt  man zumindest, tut es auch, man muss nur jemanden finden, der es auch ohne Plastik verkauft (gefunden!). Denn das passiert eher in den Ballungszentren, wo es schon genug von solchen „Pionieren“ gibt, um dafür ein Geschäft zu gründen und davon leben zu können. Aber soweit wohnen wir ja von Wien nicht weg. Ach ja Wien, Naschmarkt da wandeln wir als nächstes hin, es ist immer ein Erlebnis zwischen den Gewürzen und Falaffeln auch Obst zu finden, welches man nich nicht kennt (natürlich nicht am gleichen Stand :-))). Immer voll bepackt mit Schüsselchen und Leinensackerl damit auch vieles davon den Heimweg findet, den letzten.

Unsere Erlebnisse dazu werde ich sicher in einem extra Beitrag zusammenfassen, momentan bin ich wieder überrascht, mit welchem Einsatz und Eifer meine Herzallerliebste das organisiert und recherchiert. Es macht Spaß der Verpackungsindustrie den Kampf anzusagen um, so meine Ansicht, den richtigen Weg einzuschlagen. Bis bald, euer Christian

Natur unter uns!

Ich habe erst vor kurzem einen Artikel gelesen, das eine Bioköchin lieber ins Gefängnis geht, als in ihrer Küche Plastik als Schneidebrett und Kochlöffel zu verwenden!

Nun ist es für jeden das Seine, darüber zu denken was er möchte, allerdings möchte ich heute meine Gedanken dazu ins Netz bringen. Studien und Universitäten warnen vor den Abrieb dieser Utensilien und wir erfahren nichts davon. Stattdessen werden wir vor offensichtlichen Gefahren mehr als einmal gewarnt. Um da zu einem richtigen Schluss zu kommen, ist wohl wieder unser Menschenverstand gefragt (und da meine ich jetzt nicht, den von der Werbung vorgeschobenen Hausverstand).

Was bringt uns die Natur, was hat sie uns schon immer gebracht und was wird sie uns noch bringen. ALLES WAS WIR BRAUCHEN! Wäre da meine Antwort. Klar es ist einfacher, billiger und auch zeitsparend, wenn wir der Werbung unserer Industrie glauben schenken, doch uns auf den Menschenverstand zu verlassen uns darüber Gedanken zu machen, was und wie wir unser Leben mit kleinen Dingen gesünder gestalten, sollten wir uns nicht abnehmen lassen. Zum Thema Kochlöffel hab ich da etwas im Chefkoch.de gefunden:

Wissenschaftlich bewiesen ist die antibakterielle Wirkung von Holz bei den Holzarten Kiefer, Fichte, Lärche, Ahorn, Eiche, Pappel und Buche. Das Kernholz der Kiefer sticht dabei besonders heraus. Auf ihm haben Bakterien die geringsten Chancen, sich zu vermehren. Die Gerbsäure im Holz hilft dabei, die Ausbreitung zu mindern. Bakterien, die beim Kochen auf das Holz gelangen, werden also abgetötet. Dieser Effekt ist zugleich der porösen Holzstruktur zu verdanken, die Wasser in tiefere Holzschichten durchlässt und Bakterien zugleich das zur Vermehrung benötigte Wasser entzieht.

Wenn ihr einen garantiert schadstofffreien Holzlöffel verwenden möchtet, solltet ihr auf den Kauf von komplett unbehandeltem Holz achten. Informationen darüber führt der Hersteller in seinen Hinweisen zum Produkt auf, wenn ihr dem bloßen Auge nicht traut. Anschließend könnt ihr das Holz selbst ölen und pflegen. Olivenöl, Sonnenblumenöl oder ein anderes, weitestgehend geschmacksneutrales Öl eignen sich dafür sehr gut.

Also was soll man dazu noch sagen……genau so, sollten wir handeln, darüber nachdenken, Erkundigungen einholen und selbst entscheiden, bei allen Belangen die uns und unsere Lieben betrifft.

Einen schönen Sonntag noch

Euer Christian

Erste Versuche in die Vitaminwelt einzutauchen.

Hallo liebe Follower!

Ein Kapitel meiner Gedanken sind Vitamine. Vitamine die alle samt eigenständige Namen besitzen entweder in Buchstaben und Zahlen, oder in mir abstrakt vorkommenden Buchstabenreihen. Egal wie sie auch immer heißen, haben sie doch etwas gemeinsam, sie sind Baustoffe unseres Körpers, welche mit Hilfe von Mikro- und Makronährstoffen ein komplexes Spiel im Bauplan unseres Körpers treiben. Nun, wichtiger sind zwar diese Mineralstoffe, aber um die geht es heute nicht.

Vitamine sind unter dem Mikroskop betrachtet ein seltsames Gebilde von verästelten Molekülen, man könnte fast glauben es sind zufällig zusammengewürfelte Atome, aber ganz im Gegenteil, die Bauform ist besonders wichtig dabei, weil die Andockstationen in unseren Körper genau diese Wiedererkennen und das seit tausenden Jahren. Jetzt gibt es einige Menschen die denken diese Vitamine künstlich herstellen zu können, es ist doch einfach auf ein Molekül ein anderes dazu zu setzen, oft sogar natürlicher Herkunft. Aber weit gefehlt, egal ob natürlich zusammengebastelt oder gänzlich aus dem Chemiebaukasten, der Körper erkennt, dass es sich um einen Nachbau handelt auch winzige Abweichungen. Wir kennen die Aussage, nur das Original ist ein Original (vom Schreiber abgeändert).

Ok, klären wir das Rätsel wieso unser Körper so schlau ist.  Stellen wir uns mal vor wie unsere Hände aufgebaut sind, zuerst der Handballen, auf dem der Daumen montiert ist und die Handfläche die Verbindung zu den Finger herstellt und zum Schluß eben diese mit eigenen Gliedern, damit sie beweglich sind. Also hat fast jeder die gleiche Hand, sollte man Glauben, aber schon allein wenn wir einen Gipsabdruck von unserer linken Hand machen, wird die rechte nicht in diesen hineinpassen. Genauso verhält es sich bei den künstlichen Vitaminen, unter dem Mikroskop sieht ein Vitamin B Komplex der künstlich hergestellt ist , dem natürlichen sehr ähnlich, aber eben nur ähnlich, aber er darf auch Vitaminkomplex heißen, weil er aus den selben Bestandteilen besteht.

Kleiner Vergleich: man nehme Mehl Eier Zucker und mixe sie zu einem Teig, ab in den Ofen und wenn er fertig ist streuen wir das Backpulver darauf! Alles die selben Bestandteile? JA? dann lasst es euch schmecken :-P!

Also unser Körper braucht Vitamine, was er aber sicher nicht braucht, sind künstlich hergestellte Vitamine, denn die nimmt er nicht an und kann sie nicht verwehrten, oft fällt es ihm schwer diese wieder auszuscheiden! Selbst die Mineralstoffe fehlen oft als Hilfsstoff ( egal ob als Mit- oder Gegenspieler), somit sind sie im Großen und Ganzen für uns nutzlos. Also Fazit, natürliche Vitamine aus natürlichen Produkten sind wichtig und genau das Richtige für uns. Wo wir sie finden ist jedem wohl bekannt. Und wer nicht die Möglichkeit hat das ganze Jahr frische Früchte und frisches Gemüse  zu sich zu nehmen, dem rate ich zu gefriergetrockneten Obst und Gemüse. Meine Lieblingsfirma dazu habe ich gefunden und ich lebe seit zwei Jahren ohne einer Krankheit.

Bis zum nächsten Mal

euer Christian

Ach ja ein link zur Firma 😉

Zur Firma

 

 

Erster Beitrag

Dies ist mein erster Beitrag, mein erster Beitrag um sich ein wenig aus dem heutigen Wirrwarr der „sogenannten“ Naturkosmetik ein Bild zu machen.

Zuerst ist es mir wichtig euch die Notwendigkeit darzulegen, warum Naturkosmetik!?! Eine Biologiestunde, die man ( oder auch Frau) nicht versäumen sollte ;-).

Wir bestehen, sofern wir es noch nicht geändert haben, oder mussten, aus Natur, welche bestrebt und programmiert ist uns ein gutes Leben zu bieten, um dieses auch Aufrecht zu erhalten, verlangt sie von uns verschiedenste Stoffe, welche wir in unseren herkömmlichen Biologiestunden leider nicht erlernen. Unser Körper ist ein riesiger und komplizierter Apparat und so komplex, dass sich die klügsten Köpfe unseres Planeten darüber streiten, was gut für ihn ist und was nicht. Ich möchte euch Gedanken und Anregung dazu geben um mit einfachen Hausverstand darüber zu entscheiden, was wir tun und lassen sollten.

Beginnend mit den Grundlagen: was passiert wenn man den falschen Kraftstoff in sein Auto tankt? Wenn man Glück hat, streikt nur der Motor, wenn man Pech hat, ist einiges kaputt. Obwohl von außen sieht man es gar nicht, das Auto glänzt noch genauso wie vor dem Tanken (sofern es vorher glänzte). Und beide Kraftstoffsorten werden aus Erdöl gewonnen? Was ist also passiert? Die feinen Unterschiede zwischen den Inhaltsstoffen wurden nicht beachtet! Ebenso verhält es sich beim Menschen, allerdings noch etwas verwirrender, was die Inhaltsstoffe betrifft.

Aus der Schule wissen wir einiges an Inhaltsstoffen, die der menschliche Körper braucht und wenn wir den Trend der Lebensmittel verfolgen, wissen wir auch schon, dass es etwas mit dem „Bio“ auf sich hat, da dieser so angepriesen wird. Noch wichtiger finde ich sogar „Naturbelassen“, aber darauf komme ich später noch zurück. Bio, was für ein Wort, keiner weiß so richtig was man damit anfängt und jeder versteht ein bisschen etwas anderes darunter. Aber grundsätzlich kann man wohl davon ausgehen, dass es sich darum handelt so „Naturbelassen“ wie möglich, diese Nahrungsmittel zu kaufen.

Doch wie steht es mit dem Mitteln die wir dem Körper anderweitig zuführen, zum Beispiel über die Haut, unser größtes Organ. Welche Inhaltsstoffe braucht unsere Haut um uns die besten Ergebnisse zu liefern die wir gerne hätten. Verhält es sich denn da anders als mit dem Kraftstoff im Auto? Nein, tut es nicht, nur sind die Auswirkungen nicht so schnell erkennbar wie bei dem sofortigen katastrophalen Motorschaden. Dennoch stellt sich der Schaden mit der Zeit ein, leider aber oft nicht als Folge der falschen Zufuhr von Materialen erkennbar. Unsere Haut hat ja viele Funktionen, manche sind wir uns bewußt, andere sind verborgen und sogar unglaublich.

Die Haut trägt viele der Inhaltsstoffe zuerst in das Innere unseres Körpers um dort mit Hilfe von verschiedensten inneren Organen und andere Stoffen Materialen  zu erschaffen, die für sie und unseren restlichen Körper wichtig sind, deswegen lässt sich auch nach Sekunden schon eine Aufnahme von Stoffen an der Haut im Blut nachweisen. Wie uns ja schon seit einiger Zeit das Aluminium aus den Pflegemitteln bekannt ist, welches sich dann im Körper ansammelt. Jetzt stellt sich die Frage, welche Stoffe sollten nicht von der Haut aufgenommen werden. Ich behaupte jetzt mal, rein vom Menschenverstand her (und aus dem Bezug des falschen Treibstoffes im Auto), dass wir kein Erdöl aufnehmen sollten. Wenn man sich nun diese dunkle, zähe Masse betrachtet ist es auch nicht sehr appetitlich. Allerdings hilft uns die Industrie dabei die Bestandteile des Erdöls aus unserem Gesichtsfeld verschwinden zu lassen, wer denkt bei Vaseline noch an Erdöl? https://de.wikipedia.org/wiki/Vaseline

 Also angenommen, wir schmieren einen weißen Film von Vaseline auf unseren Körper, welche eben auch als Körperpflegemittel verkauft wird…..sollten wir nicht mal kurz darüber nachdenken, ob wir das wirklich wollen? Nur weil es jetzt weiß ist, ist es gedankenlos anzuwenden? Wenn ich so darüber nachdenke, will ich das nicht (schon alleine weil ich nicht weiß, ob es die richtige Oktanzahl für meinen Motor hat)! So verhält es sich natürlich auch mit den anderen, nicht natürlichen Stoffen, welche leider nun mal billiger sind , als solche die wir als natürlich einstufen können. Denn ein Vitamin B Komplex der aus der Natur gewonnen, ist in der Herstellung 70x teurer als ein industrieller hergestellter Komplex, der meist dazu auch noch nicht bioverfügbar ist und gar nicht aufgenommen werden kann. So hat es mich zur Naturkosmetik verschlagen und mich veranlasst sich sehr lange damit zu beschäftigen.

Mehr beim nächsten mal, euer

Christian